Online-Diskussion im Rahmen der Leipziger Buchmesse

China, Russland, Türkei: Südosteuropa im Fokus externer Akteure

Luftaufnahme vom Hafen von Piräus, 1. Januar 2019. Der Ausbau des Hafens von Piräus in den letzten Jahren erfolgte durch die Kooperation zwischen Griechenland und China im Rahmen der Belt and Road Initiative. © imago images / Xinhua

Auf dem Podium diskutieren:

Dr. Jens Bastian, Independent Financial Sector Analyst & Economic Consultant /
Senior Policy Advisor, ELIAMEP, Athen

Prof. Florian Bieber, Leiter des Zentrums für Südosteuropastudien der Universität Graz, Universität Graz

Moderation:

Adelheid Wölfl, Südosteuropa-Korrespondentin, Der Standard, Sarajevo

Zum Inhalt

Moskaus Einfluss auf die Politik und öffentliche Meinung in Serbien, Montenegro, Bosnien und Nordmazedonien und eine zunehmende Dominanz in der dortigen Energiewirtschaft wird von Beobachtern mit Besorgnis aufgenommen. China ist in den Staaten Mittel- und Südosteuropas mit der sog. „Belt and Road Initiative“ besonders aktiv. Der Hafen von Piräus, Autobahnen, Brücken- und Eisenbahnprojekte sind sichtbare Zeichen eines wachsenden Einflusses Pekings in der Region. Die Türkei ist neben der Wirtschaft auch präsent mit Entwicklungshilfe und Kultureinrichtungen mit islamischer Ausprägung. Peking und Ankara haben sich zu Beginn der Corona-Pandemie mit medial inszenierten Hilfsaktionen als die einzig wahren Freunde der Region in Szene gesetzt.

Wie weit reicht der Einfluss dieser Mächte? Sind sie eine Konkurrenz oder gar ein Ersatz für eine zunehmend unsichere Perspektive auf einen EU-Beitritt in den Staaten des westlichen Balkans? Über diese Fragen diskutieren einschlägige Experten und Autoren wissenschaftlicher Studien zum Thema.

 

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